VdK Oberammergau/Ettal

Kontakt

1. Vorstand

Peter Geißelbrecht 

Tel: 08822/935447

E-mail: vdk-oberammergau@t-online.de

Die Geschichte des VdK

Der VdK in Ettal ist seit langem fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Viele kennen ihn allerdings nur vom Hörensagen oder kleinen Mitteilungen und Berichten aus der Zeitung. Der VdK kümmert sich um die soziale Gerechtigkeit, hilft bei Anträgen im Sozialbereich: Rente, Schwerbehinderung und Pflege und wenn es nicht anders geht, wird eine Klage auch vor einem Gericht geführt. Meistens mit Erfolg, leider nicht immer.

Angefangen hatte es so:

Kurz nach dem Krieg haben Menschen eine Art Selbsthilfe für Kriegsgeschädigte, Witwen und Waisen begonnen. Schon im Juli 1945 organisierte der Rosenheimer Karl Weishäupl (späterer Richter am bayerischen Verfassungsgerichtshof, Landtagsabgeordneter, und bayerischer Staatssekretär) zusammen mit Anderen Hilfen für die Opfer des Krieges. Viele Menschen hatten Verletzungen, keine Wohnung mehr, Essen war knapp, Witwen und Waisen waren oft auf sich selbst gestellt und hatten zu dem Zeitpunkt kaum Aussicht auf Hilfe. Ein Selbsthilfenetzwerk wurde gespannt und breitete sich rasend schnell aus. Das Bayerische Innenministerium in München erlaubte Weishäupl am 4. Dezember 1946 mit Zustimmung der amerikanischen Militärregierung den VdK "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V." zu gründen. Diese bayerische "Erfindung" hat heute allein in Bayern ca. 750.000 Mitglieder und bundesweit 2,16 Miollionen.Seit 1948 versucht der Ortsverband Oberammergau/Ettal zu helfen. Der gemeinnützige Verein ist auf 2 Ebenen organisiert: die ehrenamtlichen Vorstände vor Ort und die hauptamtlichen Mitarbeiter in Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene.

Der Ortsverband organisiert Fahrten, Treffen für seine Mitglieder, Veranstaltungen zu Themen von großem Interesse (z. B. Pflege, Rente, Behinderung, Reha ) und ist Bindeglied zu den Profis. Diese arbeiten in den Geschäftsstellen in Garmisch-Partenkirchen bzw. Weilheim. Und nur dort werden die Einzelfälle besprochen und selbstverständlich vertraulich behandelt. Die hauptamtlichen Mitarbeiter sind in der Sozialberatung für Rente, Pflege, Behinderung, Hilfsmittel etc. zuständig.

Unsere Mitglieder mit diesen Themen nicht alleine zu lassen, ist eine zentrale Aufgabe des VdK. In Zeiten von ausuferndem Bürokratismus braucht es Experten, die sich auskennen. Der Sozialverband führt notfalls auch Klage vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten für ihre Mitglieder. Finanziert wird das ganze über den Mitgliedsbeitrag, der als Arbeitnehmer auch steuerlich abgesetzt werden kann.

Wir sind sehr dankbar, daß viele unserer Mitglieder und/oder deren Angehörige uns durch ihre teils jahrzehntelange Mitgliedschaft ganz bewußt unterstützen, damit Vielen geholfen werden kann. Ein Einzelner hat kaum Chancen Prozesse bis zum Bundesgerichtshof zu führen oder von den Regierungsverantwortlichen bei den Themen Altersarmut, Rentengerechtigkeit, bezahlbare Pflege und, und und gehört zu werden. Mit 2 Millionen Mitgliedern ist das schon eine andere Sache.Verena Bentele, die Bundesvorsitzende des VdK unterbreitet im Bundestag Vorschläge zur Verbesserung der sozialen Gerechtigkeit, die dann von den Parteien in ihre Beratungen mit einbezogen werden, die Mütterrente ist ein Beispiel dafür.

Für unsere Gemeinde Ettal sind Stand 06/2022 Barbara Gröbl (2. Vorsitzende), Birgit Weber (Frauenbeauftragte) und Christian Langmesser im VdK Ortsverband vertreten.